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Schäftersheim

Helmut Walz: Schäftersheimer Familien. Aufzeichnungen 1556 bis 1910. Über 700 Familiennamen und ca. 150 Stammtafeln, alle Kirchenbucheintragungen von Schäftersheim. (Sonderband der GFF Nr. 2; DOS A, Bd. 293; Württembergische Ortssippenbücher Bd. 51), Nürnberg: Selbstverlag der Gesellschaft für Familienforschung in Franken 2006, 464 S., brosch., 4°, ISBN 3-929865-44-0.

Das besonders übersichtlich gestaltete Buch enthält nach einem Vorwort und der Einleitung mehrere Einführungen, Listen, Register, die aufgezählt zu werden lohnen. Das eigentliche Familienbuch enthält mit ca. 700 Familiennamen und 150 „Stammtafeln“ (das sind die Familienartikel, die Stammtafeln in fortlaufender Nummerierung und mit Verweisen untereinander sein können, aber auch nur eine Person enthalten können: z.B. „Hoz“ = Eva Margaretha Hoz (Hözlin), + Sch. 1.2.1788, „eine arme Frau aus Unterwittighausen...“, die verunglückte; „Hoz I“ = die Stammfolge der Nachkommen des Häckers und Schusters Johann Georg Hoz, der 1752 seinen Sohn Georg Jacob taufen ließ mit vier weiteren Familieneintragungen) alle Daten der Kirchenbücher 1556 bis 1910. Hochzeiten, Taufen, Sterbefälle, uneheliche und voreheliche Kinder werden eingangs erläutert. Dann folgen Listen der jeweils neu aufgeführten Familien in den Zeitabschnitten zu 50 Jahren seit 1650, eine Liste der Familien, die über drei und mehr Generationen in Sch. ansässig waren. Davon sind noch heute in der Umgebung anzutreffen: Abendschein, Barth, Bickel, Bock, Botsch, Braun, Brecht, Düll, Egner, Eichhorn, Fischer, Fries, Geuder, Glock, Göller usw. Die großen Familien in Sch. waren die Albrecht, Balbach, Bauer, Beck, Burkart, Daib/Deub, Dürr, Ehrmann, Emmert, Frank, Geislinger, Hahn/Hain, Hoffmann, Hörner, Keidel, Krauß, Markert, Pflüger, Strauß, Striffler, Strobel/Ströbel, Wolfart. Eine Liste der „neuangehenden Bürger in Sch.“ aus dem 1658 beginnenden Bürgerbuch in alphabetischer Reihenfolge findet sich nach den Registern. Das Namensregister führt jede einzelne Person auf, ein Berufsregister ist den genannten Namen und Orten zugewiesen (darunter Hof-Gärtner, Kloster-Müller, Müller, Lehrer, Pfarrer). In zwei eigenen Registern sind die Zunamen nochmals den Orten zugeordnet und umgekehrt. Hier werden unter „Amerika“ alle Auswanderer genannt. Zuletzt gibt es noch ein Register auswärtiger Taufpaten bei Schäftersheimer Familien. In den größeren Zusammenhang der hohenlohischen Familie „von Berg“ gehört sicher auch Johann Georg von Berg, Müllermeister auf der Steegmühle in Oberstetten, der mit Anna Barbara Korn von Blaufelden verheiratet war und dessen Sohn Johann Christoph von Berg, Bürger und Wirt in Oberstetten, 1867 Scheu-Müller in Schäftersheim wurde. Aus der Ehe mit Anna Margaretha Heym, Wirtstochter aus Sigisweiler, stammen 13 Kinder, Enkel war der Landwirtschaftsrat Wilhelm von Berg.

Lupold von Lehsten, in: Archiv für Familiengeschichtsforschung Bd. 15, 2011, S. 75-76:

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