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Jedes neue Ortsfamilienbuch bedeutet einen neuen Baustein zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der engeren und weiteren Heimat. Der von den beiden Verfassern vorgelegte Band besticht durch seine Kompaktheit. Hinter ihm steht ein Verlag, dem es gelingt, ein solches Buch mit derart guter Ausstattung zu einem angemessenen Preis anzubieten. Besonders lobenswert ist die Zusammenarbeit mit dem Archiv der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg, das derartige Ortsfamilienbuch-Vorhaben in vorbildlicher Weise unterstützt.
Die folgenden kritischen Anmerkungen sollen deshalb nur dazu dienen, ähnliche Vorhaben in Details zu verbessern: Eine Übersicht über die verwendeten Quellen und die herangezogenen Literatur fehlt in diesem Band. Verbessert werden sollten auf jeden Fall die Register: Wenn hinter 200x der Familiennamen Heinrich, 100x Obereichstädt im Ortsregister und rund 100x Handarbeiter im Berufsregister immer nur Zahlen stehen, dann ist ein derartiges Register ziemlich unnütz, denn dann muß man zig-mal an der falschen Stelle nachschlagen, ehe man etwas Gesuchtes findet. Bei den Registern muß stets eine doppelte Verknüpfung vorgegeben sein, hinter den 100x Obereichstädt müssen als Untergliederung die Familiennamen mit Nummer stehen, bei den Berufen ebenfalls die Familiennamen und bei den Familiennamen die Orte.
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