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Wer seiner Heimat und sich selbst ein Denkmal setzen will, dem steht als Familiengeschichtsforscher in Mitteldeutschland noch ein weites Betätigungsfeld offen. Von dem Arbeitsstand des Saarlandes oder Ostfrieslands, wo für die Mehrzahl der Gemeinden bereits ein gedrucktes Ortsfamilienbuch vorliegt und die Vereine systematisch die Bearbeiter ansetzen, um die bestehenden Lücken auszufüllen, von einer solchen Situation sind wir, weil von 1940 bis 1990 bei uns ja kaum solche Bücher gedruckt werden konnten, in Mitteldeutschland noch weit entfernt. Um so löblicher die Aktivitäten des Saale-Unstrut-Projekts, zu dessen Ergebnis das hier vorgelegte Buch gehört.
Einige kritische Anmerkungen lassen sich aber leider nicht vermeiden. Ortschronik und Ortsfamilienbuch – zwei Fliegen auf einem Streich, so gut gelingt das nicht. Das Buch enthält nur 447 Familien; es sollten deshalb größere Zeiträume und mehr Teilgemeinden in einem Buch zusammengefaßt werden. Statistische Auswertungen auf so schmaler Datengrundlage sind einfach überzogen und gehören nicht in so ein Buch. Man muß stattdessen eine wissenschaftliche Auswertung auf der Grundlage zahlreicher Bücher anstreben und später getrennt veröffentlichen. – Die Register könnten deutlich durch die Kombination Familiennamen mit Orten und Orten mit Familiennamen verbessert werden. – Der Text ließe sich durch zweispaltigen Druck und Abkürzungen straffen;, M. = Möckerling, Z. = Zöbigker, - Quellen und Literatur werden nicht unterschieden, sollten aber.
Rezension von Volkmar Weiss am 29. November 2015 bei Amazon.de.