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Jedes neue Ortsfamilienbuch trägt einen wertvollen Baustein zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte bei, noch dazu wenn es sich eine Stadt mit historischer Bedeutung und einer zeitlich sehr weit zurückreichenden Kirchenbuchführung wie Borna handelt.
Vor rund 20 Jahren ist der Rezensent selbst dienstlich nach Borna gefahren, um dort für die Deutsche Zentralstelle für Genealogie von Annemarie Engelmann, der langjährigen Vorsitzenden des Bornaer Geschichtsvereins, als Schenkung ein Manuskript ihres Vater zu übernehmen. Im Bestandsverzeichnis "Ortsfamilienbücher mit Standort Leipzig“, 2. Auflage, Degener 1998, lesen wir demzufolge auf S. 246: "Engelmann Martin/Luther, Hans: Kirchenbuch der Stadt Borna 1548-1608. Alphabetisches Verzeichnis der in den Tauf-, Aufgebots- bzw. Trau- und Sterberegistern genannten Personen. 1971. Leder. 3000 Familien.“ Dieses Manuskript ist seitdem für Benutzer der Zentralstelle frei zugänglich. Hänsel hat es offenbar gekannt und etwas erweitert. Warum erwähnt er aber leider diese Vorleistung in seinem handwerklich solide gefertigten und deshalb empfehlenswerten OFB Borna mit keinem Wort?
Rezension von Volkmar Weiss am 14. März 2015 bei Amazon.de.
Stefan Hänsel meint dazu am 17.08.2015:
Sehr geehrter Herr Weiss, vielen Dank für Ihre Rezension. Das von Ihnen genannte Buch ist mir durchaus bekannt, jedoch habe ich dieses bei der Erstellung meines OFB nicht genutzt sondern die Original-Kirchenbücher von Borna benutzt.